Woher kommt der Silvesterbrauch?


Als "Silvester" bezeichnet man den 31. Dezember. Der Name geht auf Papst Silvester I. zurück, der nach seinem Tod am 31.12.335 zum Namensvetter dieses Tages wurde.

 

Seit der Zeit der alten Römer feierte man - mit der Verschiebung des Jahreswechsels vom 1. März auf den 1. Januar - diese besondere Nacht.

 Zu der damaligen Zeit gab es natürlich noch keine Feuerwerke und Böller; dieser Brauch kam später hinzu. Dennoch sah man Licht und Feuer zunehmend als ein Zeichen von Freude.Aus diesem Grund erstrahlte beispielsweise Paris im Jahre 1886 für vier Tage in hellem Licht, weil dem damaligen Kaiser ein Sohn geboren wurde. Im Laufe der Zeit entzündete man vermehrt Feuerwerke zu Ehren von Heiligen – so auch für Papst Silvester I. in der Nacht des Jahreswechsels.

 

Übrigens: Dass an Silvester nicht nur bunte Feuerwerke abgebrannt werden, sondern auch laute Böller zum Einsatz kommen, geht auf vorchristliche Zeiten zurück. Um das neue Jahr gereinigt und frei von allem Schlechten zu beginnen, wurden mit lautem Knallen die bösen Geister des Vorjahres vertrieben.


"Prosit Neujahr" und "Guten Rutsch"

Hierzulande wünscht man sich zum Jahreswechsel einen "guten Rutsch" und stößt um Mitternacht mit "Prosit Neujahr" an. Doch woher kommen diese Begriffe eigentlich bzw. welche Bedeutung haben sie?

 

Der Ausdruck "Prosit Neujahr" kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt: "Lass es gelingen." Der "gute Rutsch" bezieht sich nicht ausschließlich auf den Übergang vom alten in das neue Jahr, sondern kommt aus dem Jiddischen – ursprünglich "Gut Rosch" – und bedeutet "Anfang".


Bräuche zu Silvester

Viele glauben, dass Silvester auf der ganzen Welt auf die gleiche Art und Weise gefeiert wird. Doch schon bei näherer Betrachtung Deutschlands fällt auf, dass es sogar kleine regionale Unterschiede gibt! Das Feuerwerk zum Beispiel wird im Norden Deutschlands in manche Gemeinden verboten - und zwar aufgrund der Brandgefahr unter anderem auf Sylt.

 

Runterzählen & Kirchenglocken

Bei den meisten Silvesterfeiern werden die letzten zehn Sekunden des alten Jahres gezählt, um pünktlich um 0 Uhr die Sektgläser klingen zu lassen, das Feuerwerk anzuzünden und sich ein frohes neues Jahr zu wünschen. In einigen Gemeinden läuten zu Silvester die Kirchenglocken für zehn Minuten bis zu einer Stunde.

 

Zukunftsprognose

Bleigießen kann ebenfalls Bestandteil des Abends sein. Man schmilzt Blei auf einem Löffel auf einer kleinen Flamme und gießt es anschließend in kaltes Wasser. Die entstandene Figur bedeutet angeblich eine Vorhersage für das kommende Jahr des Bleigießers.

 

Platz da!

In einigen Ländern wirft man altes Geschirr aus dem Fenster. Das symbolisiert das Platzschaffen für gute Vorsätze und die Vertreibung alter Laster.

 

Unglücksbote Gans

Das bekannte Glücksschwein bringt Segen – im Gegensatz zur Gans. Ein Aberglaube sagt, dass beim Verzehr von Geflügel oder durch das Verärgern dieser Tiere zu Silvester diese mit dem Glück davonfliegen.

 

Karpfen & Linsen

Für den Geldsegen sorgen angeblich Karpfen und Linsen. Eine Schuppe des zu Silvester verspeisten Karpfens im Geldbeutel dient als finanzieller Glücksbringer für das gesamte Jahr


Und was gibt es zu Essen? Hier einige Vorschläge:


Raclette:
Ein beliebtes Essen an Silvester – besonders bei häuslichen Silvesterpartys – ist Raclette, vielleicht auch deshalb, weil man relativ wenig Vorbereitungszeit für das beliebte Schweizer Nationalgericht braucht. Raclette essen bedeutet vor allem aber ein gemeinsames Erlebnis mit Freunden. Der Name für das Käsegericht leitet sich vermutlich von dem französischen Wort „racler“ ab, was soviel wie abschaben oder abkratzen heißt. Er bezeichnet somit die Art und Weise, in welcher der Käse genossen wird. Schon im Mittelalter stärkten sich die Hirten in gemütlicher Runde, indem sie den halben Laib eines Käsekranzes erhitzten und den geschmolzenen Käse zu einem bekömmlichen Mahl abkratzten. Während in früheren Zeiten die Käsehälfte flach auf ein Holzbrett, einen Stein oder eine Steinplatte gelegt wurde, mit der Schnittfläche gegen das Feuer gerichtet, stehen heute verschiedene Elektrogeräte für die Zubereitung von Raclette zur Verfügung.
Der original Raclette-Käse aus der Schweiz ist ein traditioneller, höhlengereifter Käse. Er zeichnet sich durch ein würziges Aroma aus. Hergestellt wird er nach altem Rezept mit viel handwerklichem Geschick. Alternativ kann für das Raclette auch Emmentaler oder Gouda genommen werden. Wichtig ist, dass der Käse leicht schmilzt. Zu dem geschmolzenen Käse isst man üblicherweise Pellkartoffeln, Bauernbrot oder Baguette. Auf dem Tisch sollten Salz und Pfeffer, eventuell auch andere Gewürze stehen, damit jeder selbst seine Kartoffeln und seinen Käse würzen kann. Als klassische Beilagen zum Raclette gelten Gurken, Cornichons, Zwiebeln, Tomaten, Mixed Pickles sowie verschiedene Gemüsesorten. Wenn man bereit ist, etwas mehr Zeit für die Vorbereitung zu investieren, kann man das Raclette-Gericht auch durch verschiedene Saucen verfeinern.
Die Zubereitung ist recht einfach. Der Raclette-Käse wird in die für die Raclette-Pfännchen passende Größe geschnitten und auf einer Platte angerichtet. Die Kartoffeln werden mit der Schale leicht gegart und in einer Schüssel serviert. Zusätzlich werden zusammen mit Salz und Pfeffer verschiedene Zutaten (Gurken, Cornichons, Zwiebeln, Tomaten usw.) in Schälchen auf den Tisch gestellt. Für 4 Personen rechnet man etwa 1 kg Kartoffeln und ca. 800 – 1000 g Raclette-Käse.
Birnen- oder Apfel-Raclette
Für das Birnen- oder Apfel-Raclette benötigt man neben dem Raclettekäse Toastbrotscheiben und in Scheibchen geschnittene Birnen oder Äpfel. Um den Geschmack zu intensivieren, können zum Beispiel die Birnen auch mit Birnenschnaps beträufelt werden. Das Toastbrot wird zunächst mit Butter bestrichen und auf der Grillplatte geröstet. Dann wird es mit den Birnen- bzw. Apfelscheibchen und Käse belegt und im Pfännchen überbacken. Anstelle der Toastbrotscheiben können auch Baguettescheiben verwandt werden, die im Backofen vorgeheizt werden.

Gemüse-Raclette
Für das Gemüse-Raclette benötigt man klein gehacktes Gemüse das mit geschmacklich passendem Speiseöl gemischt und entsprechend gewürzt wird. Als Gemüse eignet sich zum Beispiel frischer Rucola. Wenn er wie beschrieben zubereitet ist, belegt man damit vorgeheizte Baguettescheiben zusammen mit Haselnüssen und Raclette-Käse und lässt sie im Raclette-Pfännchen überbacken. Der geschmolzene Käse kann schließlich noch mit frischem Rucola garniert werden.

Man kann beim Raclette auch neben Gemüse (Sauergemüse, gegarte Kartoffeln, Tomaten, Mais, Bohnen, Zwiebeln, Pilze) oder Obst (Konserven oder frisch) auch Filet (Rind, Schwein oder Geflügel, kleingeschnitten) auf der Platte anbraten.

Dies sind nur einige Vorschläge für Raclette-Rezepte. Beim Ausprobieren von Rezepten sind der eigenen Fantasie jedoch keine Grenzen gesetzt.


... oder lieber Fondue?

Ähnlich wie Raclette ist – vor allem bei häuslichen Silvesterpartys im Kreis von Freunden – auch Fondue ein beliebtes Silvesteressen. Auch hier stehen die Geselligkeit und das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. Die Fonduegeräte werden meist in einem Fondue-Set gekauft.

Man unterscheidet grundsätzlich vier verschiedene Arten von Fondue: Käse-Fondue, Fleisch-Fondue, Chinesisches Fondue mit Fleisch und/oder Fisch sowie Gemüse-Fondue. Der Name „Fondue“ leitet sich von dem französischen Verb „fondre“ ab, was ins Deutsche übersetzt „schmelzen“ heißt. Dies weist darauf hin, dass das Käsefondue die älteste Fondue-Art ist.

Käse-Fondue
Wie Raclette ist auch das Käse-Fondue ein Schweizer Nationalgericht. Ursprünglich stammt es jedoch aus den Savoyer Alpen in Frankreich. Von dort kam es aber schon bald in die französischsprachige Westschweiz. Beim Käse-Fondue werden verschiedene Käsesorten geschmolzen und mit Gewürzen und Weißwein verfeinert. Gedippt wird mit Weißbrotwürfeln.
Für die Zubereitung eignen sich leicht schmelzbare Käsesorten wie zum Beispiel Raclette-Käse, Emmentaler, Edamer, Tilsiter oder Appenzeller Käse. Auf jede Person rechnet man etwa 200 bis 250 g Käse. Vorbereitend sollte eine Knoblauchzehe durchgeschnitten und der Fondue-Topf damit eingerieben werden. Anschließend wird der geriebene Käse zusammen mit trockenem Weißwein in den Fonduetopf gefüllt. Unter leichtem Umrühren wird der Käse dann durch Erhitzen zum Schmelzen gebracht. Das Fondue sollte leicht kochend gehalten werden, so dass der Käse weich bleibt. Zum Verzehr werden kleine Weißbrotwürfel auf die Fondue-Gabel gesteckt und in den Käse eingetaucht. Beim Herausziehen wird die Gabel leicht gedreht, bis der Käse abgekühlt und hart geworden ist. Auf Wunsch können die Weißbrotwürfel vorher etwas geröstet werden. Als Alternative zu den Brothäppchen können auch kleine Pellkartoffeln, frische Champignons, Broccoli- oder Blumenkohlröschen sowie Apfel- oder Birnenstückchen zum Eintauchen verwendet werden.

Fleisch-Fondue
In Deutschland ist vor allem das Fleisch-Fondue populär. Dabei werden kleine Fleischhäppchen auf eine Fonduegabel gesteckt und in einem Fonduegerät in heißem Fett oder Öl gegart. Beim Verzehr werden die Fleischhäppchen in würzige Saucen getaucht. Geeignet ist sowohl Schweinefleisch wie auch Rindfleisch oder Putenfleisch. Die Fleischhäppchen sollten etwa 1,5 bis 2 cm lang sein. Vorbereitend können sie in Öl eingelegt werden, das mit etwas Thymian, Knoblauch oder Rosmarin gewürzt ist. Das Fett oder Öl wird im Fondue-Topf erhitzt, aber nicht zum Kochen gebracht. Die richtige Temperatur ist dann erreicht, wenn man mit einem Holzstäbchen im Fett rührt und sich am Stiel kleine Bläschen bilden. Welche Saucen und Dips zubereitet werden, bleibt jedem Geschmack selbst überlassen. Ob Tomatensauce, Champignonsoße, Zwiebelsauce, Currysoße, Chili-Sauce, Kräutercreme, Joghurtsoße oder Aioli – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Chinesisches Fondue
Eine asiatische Variante des Fleisch-Fondues ist Fondue Chinoise. Die Fleischwürfel oder auch Fischhäppchen werden dabei jedoch nicht in Öl oder Fett, sondern in einer heißen Brühe gegart. Zum Dippen werden häufig scharf gewürzte Soßen verwandt.
Für Fondue Chinoise können neben Fleischhäppchen auch Fischhäppchen, Crevetten, Scampi usw. zum Einsatz kommen. Anstelle von Öl oder Fett wird eine Bouillon oder Kraftbrühe im Feuertopf bis zum Kochen erhitzt. Je nach Wunsch kann dann etwas Reiswein hinzugegeben werden. Im Gegensatz zum eigentlichen Fondue werden die Zutaten nicht auf eine Gabel gespießt, sondern in einem kleinen Sieb in die kochende Brühe gehalten. Als Beilagen werden Reis, fein geschnittenes Gemüse und und feurige Saucen serviert. 


Vegetarisches Gemüse-Fondue
Für das vegetarische Fondue werden anstatt Fleischhäppchen Gemüsestückchen verwendet. Besonders geeignet sind Möhren, Broccoli, Blumenkohl oder auch Champignons. Gemüsesorten, die länger zum Garen brauchen, sollten vorher kurz angekocht werden. Aus Mehl, Eigelb und Wasser wird ein Teig zubereitet, in den die Gemüsehäppchen eingetaucht werden. Das Garen erfolgt wie beim Fleischfondue. 


Schokoladen-Fondue für Kinder

Eine besondere Fondue-Leckerei für Kinder und alle, die es süß mögen, ist das Schokoladen-Fondue. Als Grundzutaten benötigt man Schokolade, Wasser, Sahne und frisches, in mundgerechte Stücke geschnittenes Obst. Für die Zubereitung muss man die Schokolade zunächst zerstückeln und zusammen mit Wasser in einem Topf erhitzen, bis sie geschmolzen ist. Dann wird die Sahne, eventuell auch etwas Kakao dazugegeben und die Schokoladensoße umgerührt. Wer möchte, kann noch gehackte Mandeln hineinrühren. Als Obst können Äpfel, Birnen, Bananen, Orangen, Weintrauben usw. verwendet werden. Die klein geschnittenen Teile werden auf eine Fonduegabel gesteckt und in die Schokoladensauce eingetaucht. Alternativ können statt Obststücke auch kleine Kekse verwendet werden


... und am nächsten Tag gibt es Fettgebackenes


Einfach und schnell: Quarkkrapfen (für ca. 4 Pers.)

 

·        250 g Mehl

·        125 g Zucker

·        250 g Quark

·        3 Eier

·        1 Backpulver oder Weinsteinbackpulver (bekömmlicher)

·        2 Vanillezucker

·        Nach Geschmack: Rosinen, Rum oder Bittermandelaroma oder einen geriebenen Apfel zugeben

 

Aus den angegebenen Zutaten einen Teig zubereiten. Mit einem Esslöffel Krapfen abstechen und in der Fritteuse bei 180 Grad abbacken. Evtl. noch mit Puderzucker oder Zucker bestäuben.


Mutzenmandeln


·        3 Eier

·        2 Eigelb

·        175 g Puderzucker

·        20 ml Cognac

·        1 Prise Salz

·        500 g Mehl

·        75 g gemahlene Mandeln

·        2 gestr. TL Backpulver

·        90 g weiche Butter

·        100 g Feinster Zucker

 

Eier, Eigelb, Puderzucker, Salz und Cognac schaumig schlagen. Mandeln und weiche Butter unter die Schaummasse rühren. Mehl und Backpulver mischen und mit den Knethaken unter die Schaummasse kneten. Mit einem Teelöffel ca. 1 cm dicke Stücke abstechen und in der Fritteuse bei 180° in 4-5 Minuten goldbraun backen. Mit Zucker bestreut servieren.

 

Berliner (ca. 16 Stück)           

   

125 ml Milch, 100 g Butter, 500 g Weizenmehl, 1 P. Trockenhefe, 30 g Zucker, 1 Vanillezucker, 3 Tropfen Bittermandelöl, 1 TL Salz, 2 mittelgroße Eier, 300 g Konfitüre nach Geschmack, Zucker zum Bestäuben, Fett zum Ausbacken

Milch erwärmen in einem kleinen Topf und die Butter darin zerlassen. Mehl in eine Rührschüssel sieben und sorgfältig mit der Hefe vermischen. Übrige Zutaten und die warme Milch-Fett-Mischung hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät kurz auf niedrigster Stufe verrühren, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. In der Zwischenzeit das Ausbackfett in einem Topf oder einer Fritteuse auf etwa 180°C erhitzen, so dass sich um einen in das Fett gehaltenen Holzlöffelstiel Bläschen bilden. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben, aus der Schüssel nehmen und auf der Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten. Den Teig in 16 gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück zu Bällchen rollen. Darauf achten, dass der Teig keine Risse hat. Teigbällchen zwischen zwei mit Mehl bestäubten Tüchern nochmals gehen lassen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben. Die Teigstücke portionsweise mit der Oberseite nach unten in das siedende Ausbackfett geben, von beiden Seiten goldbraun backen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Die Berliner noch heiß in Zucker wenden und auf einem Küchenrost erkalten lassen. Für die Füllung die  Konfitüre durch ein Sieb streichen und in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. In jeden Berliner damit seitlich durch den hellen Rand etwas Füllung spritzen.


                                                     Berliner                             
                            125 ml   Milch
100 g   Butter
500 g   Weizenmehl
1 Pck.   Trockenbackhefe
30 g   Zucker
1 P.   Vanillezucker
3 Tropfen   Bittermandelöl
1 TL   Salz
2 m.-große   Eier
  Fett, zum Ausbacken
300 g   Konfitüre, nach Belieben
etwas   Zucker

Vorbereitung: Milch erwärmen in einem kleinen Topf und die Butter darin zerlassen.
Hefeteig: Mehl in eine Rührschüssel sieben und sorgfältig mit der Hefe vermischen. Übrige Zutaten und die warme Milch-Fett-Mischung hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät kurz auf niedrigster Stufe verrühren, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen bis er sich vergrößert hat.
In der Zwischenzeit das Ausbackfett in einem Topf oder einer Fritteuse auf etwa 180°C erhitzen, so dass sich um einen in das Fett gehaltenen Holzlöffelstiel Bläschen bilden.
Den Teig leicht mit Mehl bestäuben, aus der Schüssel nehmen und auf der Arbeitsfläche nochmals kurz kneten und in 16 gleich große Stücke teilen. Die Teigstücke zu Bällchen rollen. Darauf achten, dass der Teig keine Risse hat. Teigbällchen zwischen 2 mit Mehl bestäubten Tüchern nochmals gehen lassen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben. Die Teigstücke portionsweise mit der Oberseite nach unten in das siedende Ausbackfett geben, von beiden Seiten goldbraun backen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Die Berliner noch heiß in Zucker wenden und auf einem Küchenrost erkalten lassen.
Füllung: Konfitüre durch ein Sieb streichen und in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. In jeden Berliner damit seitlich durch den hellen Rand etwas Füllung spritzen.  


Quark-Mutzen

250 g   Magerquark
2   Eier
220 g   Zucker
2 Pck.   Vanillezucker
2 EL   Rum (für Kinder einfach weglassen)
250 g   Mehl
1 TL   Backpulver
  Fett, zum Ausbacken
  Puderzucker, zum Bestäuben

Alle Zutaten (bis auf das Fett)  mit dem Knethaken des Handmixers kneten! Fett auf ca. 180°C erhitzen und mit zwei Teelöffeln kleine Bällchen abstechen. Diese dann schwimmend im Fett goldbraun ausbacken. Mit Puderzucker bestäuben. Diese Variante ist schneller und einfacher als ein Rezept mit Hefe und schmeckt sehr gut.


Quarkbällchen


500 g Mehl

500 g Quark

1 TL Salz

250 g Zucker

1 Backpulver

1 Vanillezucker

4 Eier

Öl zum Ausbacken

   

Aus den Zutaten einen Rührteig herstellen und mit 2 Teelöffeln den Teig als Bällchen in das heiße Öl geben und goldbraun ausbacken. Nicht zu viele Bällchen auf einmal in das Fett geben, da der Teig noch aufgeht und sich die Bällchen von selbst drehen, wenn sie braun und gar werden.